Bosch Rexroth öffnet ctrlX AUTOMATION für Partner

Bosch Rexroth öffnet ctrlX AUTOMATION für Partner


8. Oktober 2020


Third-Party-Anbieter können eigene Anwendungen über etablierte Automatisierungsplattform anbieten

  • Offenes Ökosystem mit breiter Auswahl an Anwendungen von Drittanbietern
  • Einfacher Download über den ctrlX App Store
  • Mehr Partnerschaften auch für Hardware und Co-Creation von Lösungen

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Hidden Champions

Hidden Champions


1. Oktober 2020


Hidden Champions – Dies klingt nach Spitzenleistung gepaart mit Understatement oder nach Weltklasse in der Bezirksliga. Was man genauso gut im Sport verorten könnte, dient als etablierte Bezeichnung für Unternehmen, die in ihrem Segment unangefochten oder zumindest weitgehend die Marktführerschaft behaupten, allerdings außerhalb der Branche bestenfalls regional bekannt sind. „Hidden Champions“ weiterlesen

Weltweite Inbetriebnahme und die Corona-Pandemie – Teil 2: Einschätzung der Lage und Strategie für den Neustart

Weltweite Inbetriebnahme und die Corona-Pandemie – Teil 2: Einschätzung der Lage und Strategie für den Neustart


7. September 2020


In Teil 1 schilderten wir, wie Sars-Cov-2 die MGA-Welt zum Stillstand brachte und welche Maßnahmen die Geschäftsleitung ergriff, um die Mitarbeiter vor der Ansteckungsgefahr zu schützen. Im Folgenden lesen Sie, wie MGA-Chef Lorenz Arnold und sein Team mit der anhaltenden Situation umgehen.

Trotz der besorgniserregenden Sachlage brach bei MGA nicht die Panik aus. Schließlich ist es auch nicht normal, wenn über viele Jahre alles nur wie am berühmten Schnürchen klappt. Mit Blick auf die vergangenen zwei Jahrzehnte ordnete Lorenz Arnold die Krisensituation ein: »Als Unternehmer habe ich 21 erfolgreiche Jahre hinter mir. Wenn jetzt das 22. Mal nicht so gut wird, dann muss man damit leben können. Es ist die Aufgabe des Unternehmers, in guten Zeiten Rücklagen zu bilden. So habe ich das immer gesehen.«

Nun war unternehmerisches Denken und Handeln gefragt. Erste Frage: Was hat Priorität? Die Antwort darauf lautet klar: Natürlich die Gesundheit der Mitarbeiter. Wie also mit der Situation umgehen?

Zunächst war es wichtig, eine eigene Einschätzung der Lage zu entwickeln und sich weder von Panikmachern noch von Sorglosigkeit anstecken zu lassen. Für MGA gilt: Von Risiken fernhalten, Abstand wahren. Mitunter bedeutet dies, Einsätze nicht anzutreten.
Andererseits ist es Aufgabe der Geschäftsleitung, nach Wegen zu suchen, damit der Geschäftsbetrieb wieder anlaufen kann. Im Sinne der Sicherung ihrer Arbeitsplätze hat dies – wenngleich auf anderer Ebene – ebenso hohe Priorität wie der Schutz des MGA-Teams vor dem Risiko einer Ansteckung.

Im Gegensatz zu manch anderem Betrieb haben wir nicht begonnen, im großen Stil Masken zu produzieren, denn uns war bewusst, dass die MGA-Fachleute weiterhin weltweit bei unseren Kunden benötigt werden, auch in der Hoffnung, dass diese dadurch die Krise besser überwinden können.
So beobachteten Geschäftsleitung und Mitarbeiter laufend die weltweiten Reisewarnungen und vor allem die Lockerungen, denn jede Lockerung ist eine Chance. Sobald es möglich war, begannen sie mit IBN- und Serviceeinsätzen in Deutschland, bald darauf bei den europäischen Nachbarn. Die Mehrzahl der Auslandsreisen führten zu Produktionsstandorten in Osteuropa.

Einsätze außerhalb Europas erfordern nach wie vor besonderes Augenmaß. Von der Frage, ob eine Einreisequarantäne vorgeschrieben ist, wie die Unterbringung von Mitarbeitern erfolgen kann und wie die Versorgungssituation vor Ort aussieht bis zur ärztlichen Versorgung im Fall des Falles – es gibt viele Informationen zu recherchieren und abzuwägen. Erst, wenn sich alle Fragen vernünftig beantworten lassen, darf die Reise starten.
Perspektivisch hofft Lorenz Arnold auf die Rückkehr zur Normalität, auch und besonders, was das Reisen angeht, denn »Reisen, die MGA unternimmt, sind keine Urlaubsreisen. Sie finden aus anderen Gründen statt, sind in der Regel zwingend nötig. Sie sind beruflich bedingt und sie finden unter anderen Randbedingungen statt als Urlaubsreisen. Im Mittelpunkt steht ja nicht, Land und Leute zu erkunden und möglichst viele Eindrücke und Erlebnisse zu tanken, sondern es geht darum, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Konzentriert und konsequent! Danach rücken wir wieder ab.«

Dies ist sehr wichtig, denn der deutsche Maschinenbau braucht diese Reisen, auch im Sinne der künftigen Auftragslage.
Bleiben wir gesund!

Weltweite Inbetriebnahme und die Corona-Pandemie – Teil 1: Der Lockdown

Weltweite Inbetriebnahme und die Corona-Pandemie – Teil 1: Der Lockdown


7. August 2020


Nach mittlerweile mehr als vier Monaten seit Beginn der Corona-Pandemie wollen wir diese für uns alle so herausfordernde Zeit kurz Revue passieren lassen und aus unserer Sicht schildern, welche Folgen und Nebenwirkungen die gegenwärtige Situation konkret für MGA und unsere Mitarbeiter mit sich bringt. „Weltweite Inbetriebnahme und die Corona-Pandemie – Teil 1: Der Lockdown“ weiterlesen

Kunststoffe, ihre Verarbeitung und MGA – Teil 3: Recycling und Umwelt

Kunststoffe, ihre Verarbeitung und MGA – Teil 3: Recycling und Umwelt


1. Juli 2020


In den ersten beiden Teilen unserer Kunststoff-»Trilogie« (Teil 1, Teil 2) haben wir die Theorie und praktische Einsatzmöglichkeiten von Kunststoffen sowie Zusammenhänge mit MGA-Projekten thematisiert. Nachfolgend geht es nun um die Herausforderungen Recycling und Umwelt. „Kunststoffe, ihre Verarbeitung und MGA – Teil 3: Recycling und Umwelt“ weiterlesen

Spracheingabe-System

Spracheingabe-System

»Unser Prototyp passt in jeden Kofferraum.«


22. Juni 2020


Lorenz Arnold und sein Team von MGA Ingenieurdienstleistungen erstellen ab Frühling 2020 ein Spracheingabe-System für Maschinensteuerung und möchten damit eine noch leichtere und komfortablere Bedienung gewährleisten – Prototyp soll im Herbst 2020 fertig sein. „Spracheingabe-System“ weiterlesen

Kunststoffe, ihre Verarbeitung und MGA – Teil 2: Verarbeitung

Kunststoffe, ihre Verarbeitung und MGA – Teil 2: Verarbeitung


8. Juni 2020


Während wir im ersten Teil zum Thema Kunststoff über die Theorie geschrieben haben, geht es im zweiten Teil um die Praxis – insbesondere in Bezug auf diejenige, mit denen MGA-Fachleute in ihrer Projektarbeit konfrontiert werden.
Dabei lassen wir außen vor, dass die Gehäuse der Laptops, Tablets und Smartphones sowie die Bedienmodule und Tastaturen der Maschinen in der Regel aus Kunststoff bestehen. Unsere Mitarbeiter sollten also unter keiner Kunststoffallergie leiden. „Kunststoffe, ihre Verarbeitung und MGA – Teil 2: Verarbeitung“ weiterlesen

Kunststoffe, ihre Verarbeitung und MGA – Teil 1: Basics

Kunststoffe, ihre Verarbeitung und MGA – Teil 1: Basics


4. Mai 2020


Mit Kunst haben Kunststoffe relativ wenig zu tun. Dies war zu Beginn der Epoche der Moderne noch anders, als Plastikmöbel Kunstpreise abräumten und Kunstfasertextilien die Kleiderständer eroberten. Mittlerweile betrachten wir Kunststoffe in allen Lebensbereichen als so selbstverständlich, dass reine Naturprodukte als besonders betrachtet werden. „Kunststoffe, ihre Verarbeitung und MGA – Teil 1: Basics“ weiterlesen

Welche Fachrichtungen passen am besten zu den MGA-Aufgaben?

Welche Fachrichtungen passen am besten zu den MGA-Aufgaben?


31. März 2020


Üblicherweise fragen sich Studenten und Fachschüler während und nach ihrer Ausbildung, wo sie sich denn mit ihrer Qualifikation am besten bewerben können. Umgekehrt betrachten wir heute die MGA-typischen Tätigkeitsprofile und ordnen diesen die dafür geeigneten Fachrichtungen zu. „Welche Fachrichtungen passen am besten zu den MGA-Aufgaben?“ weiterlesen

Mehr Sein statt Schein

Mehr Sein statt Schein


2. März 2020


Wir bei MGA leben weder in einer »Schein«-Welt noch in der »Schein«-Zeit. Abseits von jeglicher »Schein«-Heiligkeit achten wir stattdessen darauf, wie die Menschen SIND, die sich bei uns vorstellen – will heißen: Scheine als Bewerbungsbeilagen sind für uns nicht alleine entscheidend. Das Gesamtbild ist uns wichtiger! „Mehr Sein statt Schein“ weiterlesen

Unser Weihnachts-Wunschzettel 2019

Unser Weihnachts-Wunschzettel 2019


19. Dezember 2019


Alle Jahre wieder stellen wir uns die Frage, was wir unseren Partnern, Freunden und Kunden mitgeben wollen. Rund um Weihnachten bietet sich schließlich ein wenig Raum, um im Abstand zum Tagesgeschäft etwas zur Besinnung zu kommen, die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen und sich Gedanken zu machen, was wesentlich ist und uns bzw. jeden Einzelnen weiterbringt. „Unser Weihnachts-Wunschzettel 2019“ weiterlesen

E-Mobilität – Teil 2: Auswege und Chancen für den Maschinenbau

E-Mobilität – Teil 2: Auswege und Chancen für den Maschinenbau


5. Dezember 2019


Im ersten Teil unseres Beitrags über die E-Mobilität und ihre Folgen für die Maschinenbaubranche wiesen wir auf die Herausforderungen der Unternehmen hin, die sich auf Maschinen für die Herstellung von Werkzeugen, Montage- und Prüfanlagen für den konventionellen Fahrzeugbau spezialisiert haben. Im Falle, dass sich die E-Mobilität im Wettbewerb der Antriebe tatsächlich durchsetzt, haben die betroffenen Firmen geringe Aussichten, sich in diesem Markt zu etablieren.
Umfangreiche Chancen für den Maschinenbau bestehen dagegen bei der Herstellung von Batterien. Diese sind DAS Thema im Bereich E-Mobilität. Werfen wir also einen Blick auf die Energiespeicher und -spender. „E-Mobilität – Teil 2: Auswege und Chancen für den Maschinenbau“ weiterlesen

E-Mobilität – Teil 1: Neue Herausforderungen für die Maschinenbauer

E-Mobilität – Teil 1: Neue Herausforderungen für die Maschinenbauer


21. November 2019


Elektromobilität ist ein brisantes Thema. Die mehr oder weniger nachvollziehbaren Diskussionen um Klima-, Umwelt- und Energiebilanzen, Luft- und Lebensqualität sowie die Gefahren für den Industriestandort Deutschland möchten wir an dieser Stelle ausklammern, auch wenn jeder in unserem Unternehmen hierzu eine Meinung haben dürfte. Wo und in welchem Umfang diese Technologie den Straßenverkehr antreiben wird, liegt weniger bei den Ingenieuren, sondern ist wohl vielmehr eine Entscheidung der Politik. Im Wettbewerb der Antriebe sucht die Branche jedenfalls seit geraumer Zeit nach dem Königsweg. „E-Mobilität – Teil 1: Neue Herausforderungen für die Maschinenbauer“ weiterlesen

Aufbau von Artikeldaten und Makros für EPLAN P8

Aufbau von Artikeldaten und Makros für EPLAN P8

Über unsere Zusammenarbeit mit Schneider Electric


28. Oktober 2019


EPLAN P8
Das E-CAD-System EPLAN P8 erfreut sich als Tool zur Erstellung von Schaltschrankunterlagen, Stromlaufplänen und vielen anderen Dokumenten der Hardwarekonstruktion großer Beliebtheit. Als eines der weltweit führenden Systeme ist es wahrlich in aller Munde. Nicht nur in Deutschland gilt es als unangefochtener Standard unter den E-CAD-Systemen.

Artikeldaten und Makros
Um mit EPLAN schnell und in hoher Qualität arbeiten und dabei den Leistungsumfang ausschöpfen zu können, ist eine Datenbank mit Artikeldaten und Makros eine zentrale Grundlage. Die Artikeldaten umfassen die zu einer Komponente gehörenden Kennzeichen, angefangen vom Hersteller über dessen Artikelnummer bis hin zu technischen Detaildaten. Die Makros bieten eine grafische Darstellung des Bauteils, in der funktionale Grafikelemente wie Klemmen enthalten sein können. Makros können in 2d und 3d vorhanden sein. Sie können Anschlussbilder und Bohrschablonen enthalten.
Sind diese Daten für alle verwendeten Artikel in einer individuellen Datenbank des Anwenders vorhanden, kann er diese immer wieder nutzen und hat einen konsistenten Datenbestand. Digitale Gerätedaten sind also mittlerweise ein Schlüsselelement für effizientes Engineering. Doch woher bekommt der Anwender diese Daten?

Quellen
Die Hersteller der Komponenten stellen in der Regel Daten für die von ihnen angebotenen Komponenten im Internet bereit – entweder auf der eigenen Website oder im Dataportal von EPLAN. Das Dataportal ist eine von EPLAN ins Leben gerufene herstellerübergreifende Plattform. Komponentenhersteller können dort ihre digitalen Gerätedaten hinterlegen. Inzwischen haben fast 300 Hersteller die Daten für insgesamt fast eine Million Komponenten im Dataportal hinterlegt. Für die Hersteller ist das Angebot von Daten zu ihren Komponenten ein wichtiger Mehrwert, den sie ihren Kunden bieten können. Je besser diese Daten sind, umso schneller und unkomplizierter kann der Anwender die Komponente in seiner Konstruktion berücksichtigen. Die Daten nutzen demnach ebenso dem Anwender wie auch dem Hersteller. Also: win-win.

Schneider Electric
Schneider Electric entwickelt, produziert und vertreibt am Standort in Marktheidenfeld nahe Würzburg die Produkte aus dem Bereich High Performance Solutions. Dabei geht es um Steuerungslösungen und Antriebstechnik vor allem für Verpackungsmaschinen. Die Produktfamilie ist am Markt unter dem Namen PacDrive 3 bekannt und genießt gerade bei schnelllaufenden Verpackungsmaschinen einen hervorragenden Ruf. Für den Maschinenbauer haben diese Produkte den Nutzen, dass sie speziell auf seine Bedürfnisse ausgerichtet sind und daher seine Anforderungen besonders umfassend erfüllen.

Zusammenarbeit mit MGA
Für das Erstellen der Digitalen Daten für diese Geräte vertraut Schneider Electric auf die Erfahrung der EPLAN-Experten bei MGA. In einem mehrmonatigen Prozess wurden gemeinsam Daten erzeugt, die sich sehen lassen können: Die Informationen über die Komponenten selbst wurden von Schneider Electric bereitgestellt und von MGA in EPLAN in die nötige Form gebracht. Dieser Prozess ist nach Aussage von EPLAN selbst »durchaus nicht trivial«. Es erfordert einerseits tiefe Kenntnisse in EPLAN und andererseits eine sehr sorgfältige und akribische Arbeitsweise.

Das Ergebnis
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Anwender können nun auf Artikeldaten sowie Makros in 2d und 3d zurückgreifen. Durch die Verwendung von Anschlussbildern »weiß« das System beispielsweise, welche Verbindungen im einzelnen vorliegen müssen und wohin sie exakt führen. Das hat für den Anwender einen doppelten Nutzen: Zum einen kann das Engineering, zum anderen die Fertigung noch weiter automatisiert werden.
Und Schneider Electric hat die Gewissheit, seine Kunden auf Weg der Digitalisierung des Engineering-Prozesses wieder einen Schritt nach vorne gebracht zu haben!

Das MGA-Team
Mit unseren Kollegen Wolfgang Schrepfer und Lukas Sauer haben sich zwei Kollegen mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen prächtig ergänzt: Der Oberfranke Wolfgang Schrepfer verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Hardwareplanung und weiß somit, worauf es dem Anwender ankommt. Dem Würzburger Lukas Sauer wiederum ist als sprichwörtlichem Digital Native das Thema Digitalisierung faktisch schon in die Wiege gelegt worden. Da überrascht es nicht, dass er die Möglichkeiten von EPLAN in der gesamten Tiefe durchdrungen und für das Projekt nutzbar gemacht hat.

Vorstellungs-Gespräch(e) bei MGA

Vorstellungs-Gespräch(e) bei MGA


21. Oktober 2019


Zuletzt haben wir über die Möglichkeiten geschrieben, wie sich Interessenten bei MGA bewerben können und wie das Unternehmen diese Bewerbungen handhabt. Nun gehen wir einen Schritt weiter und kommen zu unseren Vorstellungen der gegenseitigen Vorstellung.
Ein Vorstellungsgespräch beinhaltet immer beides: Der Bewerber stellt sich bei der Firma vor wie andererseits die Firma beim Bewerber. Wenn das persönliche Gespräch anberaumt ist, sind die ersten Hürden bereits überwunden. Beide Seiten sind nun im Grundsatz für einen Schluss bereit: den Vertragsschluss.

Das Vis-à-vis findet grundsätzlich in Würzburg statt, denn das Kennenlernen des Firmensitzes ist kein unwesentlicher Bestandteil der Kontaktfestigung, auch wenn die Mitarbeiter diesen künftig recht selten zu Gesicht bekommen dürften. Angst vor einer Absage aufgrund der persönlichen Inaugenscheinnahme muss ein Kandidat eher nicht haben. MGA-Geschäftsführer Lorenz Arnold betont: »Wir laden in der Regel Bewerber dann zu uns nach Würzburg ein, wenn wir uns am Telefon eigentlich schon einig waren. Wer sich also auf den Weg zu uns macht, darf im Grunde davon ausgehen, dass er den Job so gut wie in der Tasche hat.«

Trotzdem ist beim persönlichen Date vieles anders, denn nun treten alle fünf Sinne in Aktion. An dieser Stelle zeigt sich regelmäßig die menschliche Seite. Mit ihren gewinnenden Wesen beseitigt die MGA-Geschäftsleitung normalerweise auch die letzten Zweifel in den Hinterköpfen ihrer Gegenüber. Nun werden erneut alle wesentlichen Details besprochen, steckt ja darin bekanntlich der Teufel. Lorenz Arnold ist das sehr wichtig: »Wir erläutern noch einmal, wer wir sind und wie die Aufgabe aussieht; das versuchen wir möglichst konkret und anschaulich zu tun. Denn wir wissen, dass man sich leider allzu oft unter dem künftigen Job nicht wirklich etwas vorstellen kann. Nebenbei: Arbeitsverträge bei MGA sind fair und enthalten – unseres Erachtens – keine Dinge, die Unwohlsein verursachen könnten.«

Natürlich geht es darin auch ums Geld, neben dem Gehalt vor allem um das Thema Reisekosten, denn diese summieren sich bei MGA-Einsätzen spürbar, vor allem, wenn diese außerhalb Europas stattfinden. Der zukünftige Mitarbeiter soll schließlich wissen, woran er ist.

Vor der Vertragsunterzeichnung haben die Kandidaten in der Regel drei bis fünf Tage Bedenkzeit und sollen dabei alles schwarz auf weiß nachlesen können. Deshalb erhalten die Bewerber ein Blankoformular eines Arbeitsvertrages samt ausführlichem Infomaterial mit auf den Nachhauseweg. Als Bonbon liegt diesem noch eine Überraschung bei. Mit einem Augenzwinkern deutet Lorenz Arnold an, worum es sich handeln könnte: »Auch im Beruf geht die Liebe mitunter durch den Magen.«

So einfach wie möglich: Bewerbung bei MGA

So einfach wie möglich: Bewerbung bei MGA


16. Oktober 2019


Auf die Einstellung kommt es an. Dieses Postulat findet zwar gerade in unserem Arbeitsalltag in mehrdeutiger Hinsicht seine berechtigte Anwendung, doch geht es in diesem Beitrag um eine weitere Wortbedeutung, und zwar den Beginn einer Zusammenarbeit zwischen MGA und neuen Mitarbeitern. Vor der Unterschrift des Arbeitsvertrages sollten sich die Vertragsparteien allerdings zunächst kennenlernen und auf einen Nenner kommen. Im Folgenden möchten wir die Möglichkeiten skizzieren, sich bei MGA zu bewerben.

Auf unserer Karrierehomepage haben wir vier unterschiedliche Wege unter dem Menüpunkt »Wie bewerbe ich mich?« übersichtlich aufgeführt. Drei davon erlauben den Besuchern der Seite, gleich online Kontakt zu MGA aufzunehmen, entweder über das eingebundene Onlineformular oder gar über zwei Wege per Email. Der Link zum Onlineformular findet sich als roter Button »Jetzt bewerben!« auch bei allen Stellenangeboten in der Detailansicht. Für die vierte Variante müssen Sie lediglich ein Telefon zur Hand nehmen und unsere Nummer wählen.

Interessenten sehen auf den ersten Blick: Eine Bewerbung bei MGA ist kein Hürdenlauf. Ganz bewusst verlangen wir weder ein Anschreiben noch eine Bewerbungsmappe. Wer sich bei uns bewerben möchte, soll den für ihn – oder sie – einfachsten und angenehmsten Weg der Kontaktaufnahme wählen dürfen. MGA-Chef Lorenz Arnold: »Wir wissen, wie unwohl sich viele Bewerber damit fühlen, ein solches Schreiben formulieren zu müssen.«

Grundsätzlich gilt bei MGA auch für das Bewerbungsverfahren: Individualität geht vor Standard. Natürlich sind der Personalleitung auch »klassische« Bewerbungsmappen willkommen, doch für uns ist zunächst entscheidend, dass wir zusammenkommen. Der Weg dahin ist uns »gleich gültig«. Wer lediglich seine Kontaktdaten hinterlassen möchte, erhält anschließend einen Anruf von Personalreferentin Jennifer Schmitt oder Katharina Hasenfratz.

Im Gegensatz zum verzichtbaren (Motivations-)Anschreiben legen wir Wert auf einen lückenlosen Lebenslauf. Er ist für uns das zentrale Dokument einer Bewerbung. Schließlich möchten wir schon wissen, mit wem wir es zu tun haben, welche Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen Bewerber mitbringen. Der Lebenslauf spricht für sie, wogegen ergänzende Zeugnisse uns nicht so wichtig sind. Diese betrachten wir als »nice to have«. Sie können sie uns aber zum Vorstellungsgespräch einfach mitbringen.

Keine Sorge, Brüche im Lebenslauf sind für MGA keine Hürde. Für Lorenz Arnold sind diese ganz normal: »Entscheidend ist, dass der Bewerber hier und heute das nötige fachliche Rüstzeug mitbringt und für die Aufgabe brennt. Wir suchen Mitarbeiter, die mit voller Überzeugung zu uns kommen.«

Auf welchem Wege eine Bewerbung bei MGA auch eingeht, landet sie auf dem Tisch von Lorenz Arnold. Ohne Ausnahme! Mit der Personalreferentin bespricht er die Unterlagen sowie die Eindrücke aus einem Telefoninterview, das diese in der Regel mit den Bewerbern führt. Dieses Erstgespräch findet auch vor dem Hintergrund am Telefon statt, dass sich Menschen aus ganz Deutschland bei MGA bewerben.
Das Interview dauert in der Regel 30 bis 60 angenehm-kurzweilige Minuten und dient dazu, Futter zur Entscheidungsfindung zu erhalten, ob der Bewerber bzw. die Bewerberin zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden soll.
Dieses werden wir in einem folgenden Beitrag extra würdigen.

Retrofits – Die hohe Kunst des Maschinenbaus

Retrofits – Die hohe Kunst des Maschinenbaus


21. September 2019


Im vorhergehenden Blogbeitrag war von »Standardisierung» die Rede und die Stärken, die die Standardisierung mit sich bringt. »All das können wir bei Retrofits getrost vergessen«, so MGA-Geschäftsführer Lorenz Arnold. »Retrofits folgen nie einem Standard, sind immer neu und anders und wenig vorhersehbar.«

Letztendlich ist eine Maschine nichts anderes als ein leistungsfähiger Mitarbeiter. Wie bei einem zweibeinigen Spezialisten ist auch bei Automaten, Robotern und Apparaturen eine permanente Weiterbildung und Weiterentwicklung die sinnvollste Strategie. Was beim Menschen die Fortbildung und Weiterqualifizierung, nennt sich dort Retrofit.

Im Grunde handelt es sich hier um die Modernisierung von Maschinen. Anders als bei einer Wartung werden bei Retrofits ausgewählte Bauteile oder Module gegen modernere, nicht baugleiche ausgetauscht. Der Umfang von Retrofit-Aufträgen ist dementsprechend mehr oder weniger umfangreich bzw. komplex. Manchmal genügt eine kleine Anpassung der Soft- oder Hardware, in vielen Fällen warten knifflige Herausforderungen auf die Fachleute.

Wenn zum Beispiel eine grundsolide Maschine über viele Jahre zuverlässig ihren Dienst verrichtete und die Mechanik weiterhin intakt ist, könnte sie dank neuer Steuerungskomponenten noch leistungsfähiger oder energiesparender werden. Auch im Fall, dass eingebaute Komponenten oder Ersatzteile vom Hersteller nicht mehr gefertigt werden, kann mit Hilfe eines vorausschauenden Retrofits einem längeren Ausfall vorgebeugt werden. Wenn der Aufwand dafür vergleichsweise kostengünstig zu bewerkstelligen ist, ist es meist sinnvoller, ein Retrofit durchzuführen, bevor man in neue Maschinen investiert.

Wie zu erwarten zählen solche Aufträge zum Leistungsspektrum von MGA. »Wenn man es kann, ist es keine Kunst«, so Geschäftsführer Lorenz Arnold. Das mit dem »Können« ist aber so eine Sache, meint er und zieht zur Erläuterung gerne den folgenden Vergleich: »Ein Fertighaus auf der grünen Wiese bauen kann jeder. Einen feuchten Altbau zu sanieren, das ist die große Kunst. Und dasselbe gilt auch im Maschinenbau.«

Die Kunst besteht einerseits darin, die vorhandenen Maschinen zu »lesen«. Oftmals sind diese unvollständig dokumentiert. Wenn nötig, erstellen die Spezialisten von MGA nachträglich eine sogenannte »as built«-Dokumentation. Auch kommt es vor, dass im Laufe der Betriebsdauer der Maschine vom Kunden nicht selten Veränderungen in Eigenregie vorgenommen werden. Diese sind aber dem Maschinenbauer in der Regel nicht bekannt.

Während die Hardware sich noch vergleichsweise einfach in Augenschein nehmen lässt, kann es bei der Software unüberwindbare Hürden geben. Dies bedeutet dann eine Neuprogrammierung. Vor einem Retrofit ist es also notwendig, die umzubauende Maschine genau zu analysieren, was je nach Aufstellort sehr aufwändig sein kann.

Der zweite Teil der Herausforderung besteht nun darin, moderne mit traditioneller Technik zu kombinieren. Die Spezialisten müssen also nicht nur technisch up to date sein, sondern auch die Fähigkeit und Zähigkeit mitbringen, sich in die Situation und die Rahmenbedingungen sowie die Entwickler damals hineinzuversetzen. Im Klartext: Für das Engineering sind Retrofits viel anspruchsvoller als Neumaschinen. Die Spezialisten benötigen ein sehr breites Wissen, Erfahrung und sie müssen flexibel denken können. Ständig müssen die Kollegen auf neue Unwägbarkeiten gefasst sein.

Tatsache ist: Retrofits kann nicht jeder. Auch bei MGA werden die Mitarbeiter behutsam an solche Aufträge herangeführt. »Retrofits sind nie der erste Schritt«, so Lorenz Arnold, »das gilt sowohl für neue Kunden als auch für neue Mitarbeiter. Am Anfang steht immer das Neumaschinengeschäft. Wenn wir als Firma beim neuen Kunden oder ein neuer Kollege hier ausreichende und fundierte Erfahrung gesammelt haben, dann wagen wir uns aufbauend an Retrofits. Denn es gilt immer: Der Mitarbeiter soll eine faire Chance bekommen, einen guten Job zu erledigen!«

Allerdings verfügt MGA über Spezialisten, die den Herausforderungen gewachsen sind. Diese verfügen über einen breiten Schatz an Erfahrungen im Bereich von Retrofits. So kann Lorenz Arnold selbstbewusst versichern: »Bei aller Bescheidenheit: Wir bei MGA wissen, wie es geht!«

Standardisierung

Standardisierung


22. August 2019


Standardisierung ist zweifellos einer der Erfolgsfaktoren der Industrialisierung. Die Vereinheitlichung von Arbeitsabläufen durch die Massenfertigung von möglichst normierten Komponenten setzte Maßstäbe für ein neues Zeitalter. Erstaunlicherweise ist die Standardisierung gleichwohl ein wunder Punkt im Maschinenbau.

Das Dilemma ist schnell erklärt: Während die Maschinenbauer sich Standards wünschen, verlangen die Kunden nach individuellen Lösungen. Aus nachvollziehbaren Gründen führen standardisierte Prozesse zur Optimierung der Fertigung. „Standardisierung“ weiterlesen