Application Engineering in der Antriebstechnik

Application Engineering in der Antriebstechnik

Projektbericht unseres Mitarbeiters Christoph Jäger

Unser Kunde

Die Lenze AG genießt einen exzellenten Ruf als innovativer Anbieter kompletter antriebstechnischer Systemlösungen. Das Unternehmen mit Sitz in Hameln beschäftigt weltweit über 3.400 Mitarbeiter, davon 300 in Forschung und Entwicklung.
Ein Kernmarkt der Lenze AG ist die Automobilindustrie. Hier bietet Lenze Lösungen für alle Prozessschritte der Produktion an.

Die Technik

Audi, BMW, Mercedes, Ford, Opel. Jeder kennt diese Marken. Zuverlässigkeit lautet das oberste Gebot in der Automobilproduktion. Lenze liefert für diesen Bereich mechanische und elektrotechnische Antriebskomponenten für zentrale und dezentrale Strukturen. Im Einsatz sind beispielsweise Regler der Reihe Servo Drives 9400, dezentrale Steuerungen der Reihe LCU sowie Getriebe- und Servo­motoren.
Bei Lenze ist die Sicherheitstechnik dank Drive-based Safety direkt in die Antriebstechnik integriert. So sind weniger Komponenten erforderlich als bei traditionellen Automatisierungslösungen, wo die Sicherheitstechnik immer getrennt von der allgemeinen Steuerungs- und Antriebstechnik war. Die Auswirkungen sind messbar: weniger Stillstand und mehr Sicherheit im Workflow.

Der Einsatz unseres Mitarbeiters

Christoph Jäger ist seit über 2 Jahren als Applikationsingenieur für Lenze im Einsatz. »Zu Beginn des Auftrages musste ich zunächst einmal ganz tief in das Thema Antriebstechnik eintauchen« berichtet der langjährige MGA-Techniker. »Denn nur wer begreift, wie ein Antrieb prinzipiell funktioniert, weiß später, welche Parameter er ändern muss um den gewünschten Effekt zu erzielen.« Das spezifische Produktwissen über die Antriebstechnik von Lenze hat er sich dann in Lehrgängen angeeignet, die der Hersteller als offene Trainings allen Interessierten und Kunden anbietet.
Der Schwerpunkt der Tätigkeit von Christoph Jäger liegt vor Ort auf den Baustellen in den Werken der Automobilhersteller. Dort ist er dabei, wenn die Lieferanten der Maschinen und Anlagen für die Produktion ihre Einrichtungen in Betrieb nehmen. Gerne unterstützt er die Kunden von Lenze dabei, die vielfältigen Möglichkeiten der leistungsfähigen Antriebe voll auszuschöpfen und das Optimum an Taktzeit, Leistung und Verfügbarkeit der Maschinen und Anlagen sicherzustellen. Oft hat er dabei alle Hände voll zu tun: »Schließlich gehen zumeist mehrere Anlagen mit einer Vielzahl von Antrieben und Funktionen nahezu gleichzeitig in Betrieb« berichtet Christoph Jäger.
Wenn schließlich alles klappt und die Karossen im Takt ihren Weg durch die Anlagen finden, dann steht er zufrieden hoch oben auf der Bühne mit den Schaltschränken, schaut hinunter – und ist in Gedanken schon auf der nächsten Baustelle.

Lenze und MGA – gemeinsames Engagement für den Technikernachwuchs
Die MGA Ingenieurdienstleistungen GmbH pflegt eine enge Verbindung mit verschiedenen Fachschulen, an denen Techniker der Fachbereiche Elektrotechnik und Mechatronik ausgebildet werden. »Die Kontaktpflege verfolgt das Ziel, zukünftige Absolventen auf MGA aufmerksam zu machen und die besten Absolventen für MGA zu gewinnen« erläutert Lorenz Arnold, Geschäftsführer und Inhaber von MGA, dieses Engagement.
Gerne unterstützt er mit seinem Unternehmen deshalb Bildungseinrichtungen bei der Anschaffung modernster Anschauungsobjekte für den Unterricht. Bisher nutzte MGA seine Verbindung zur Lenze AG zweimal dazu, Technikerschulen eine Sachspende zukommen zu lassen. So verfügt die Technikerschule in Braunschweig seit Jahren über ein Schnittmodell eines Servomotors – Made by Lenze!

www.lenze.com



Unser Mitarbeiter im Projekt

Christoph Jäger hat eine Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker der Elektrotechnik absolviert. In den ersten Jahren seiner Tätigkeit für MGA war er in der Elektrokonstruktion tätig und hat Steuerungen für Automatisierungsanlagen und Schienenfahrzeuge projektiert. Über erste Baustelleneinsätze für Siemens im Bereich der Postautomatisierung führte ihn sein Weg dann zu dem hier geschilderten Projekt als Applikationsingenieur für die Lenze AG.
»In der Antriebstechnik fühle ich mich nach über 2 Jahren nun wirklich fit – und Spaß macht mir die Aufgabe auch« fasst Christoph Jäger abschließend zusammen. Er hat seinen Platz gefunden.